WISSENSWERTES ÜBER LAUSCHA ....
Quelle: Stadt Lauscha -M.Weiß
+++ Sa. 27.12. Revolvingdoor live + acoustic special +++ Mo. 29.12. ROSA im Kulturhaus Lauscha +++
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Lauscha – die Glasbläserstadt im Thüringer Wald

Im südlichen Teil des Thüringer Waldes – inmitten der Berge des Thüringer Schiefergebirges – liegen die beiden malerischen Orte Lauscha und Ernstthal am Rennsteig zwischen sanften Hügeln und weiten Wäldern.

Die Glasbläserstadt Lauscha (580 m - 835 m ü. NN) gilt weithin als Zentrum des Kunstglasbläserhandwerks und als Geburtsort des gläsernen Christbaumschmucks.

Sowohl Lauscha als auch Ernstthal wurden durch den Bau einer Dorfglashütte gegründet. Die Glasmacher Hans Greiner und Christoph Müller erhielten 1597 vom Herzog Casimir zu Sachsen-Coburg die Konzession zum Betreiben einer Glashütte in Lauscha. Diese Glashütte entstand dort, wo sich heute der danach benannte Hüttenplatz befindet. Von Lauscha aus erfolgte die Gründung weiterer Hütten in der Region. Ernstthal wurde 1707 gegründet. Seit 1994 gehört Ernstthal zu Lauscha. Lauscha zählt derzeit mit seinem Ortsteil Ernstthal zusammen etwa 3.900 Einwohner.

Es war Lauscha, wo Ludwig Müller-Uri 1835 das künstliche Menschenauge aus Glas in seiner modernen Form entwickelt hat. Dieses revolutionierte die Versorgung von Patienten, welche durch Unfall, Krankheit oder Krieg ein Auge verloren hatten. Etwa um 1847 entstand in Lauscha der erste Christbaumschmuck aus Glas in Form von Nüssen und Früchten. Diese waren vermutlich die Vorreiter der heutigen Christbaumkugeln. In den ersten Jahren wurde der Christbaumschmuck mit einer Zinn - Blei - Legierung verspiegelt, die 1870 durch das Verspiegeln mit Silbernitrat abgelöst wurde. Etwa um 1880 wurde der Amerikaner Woolworth auf die Lauschaer Erzeugnisse aufmerksam, kurze Zeit später war der Christbaumschmuck bereits Exportschlager. Zwischen 1870 und 1939 wurden ca. 5000 verschiedene Formen hergestellt. Der Christbaumschmuck wurde in Heimwerkstätten gefertigt und über die Sonneberger Verlagshäuser in alle Welt verkauft.

Im Jahre 1853 wurde die heutige Farbglashütte von Elias Greiner Vetters Sohn als Märbelhütte gegründet. 1867 erfolgte der Bau einer Gasanstalt in Lauscha. Diese war die Grundlage für die Entwicklung der Lauschaer Heimindustrie. Mit der Gasflamme war nun das Glas vielfältiger und dünnwandiger herstellbar.

1990 erlebte die Christbaumschmuckherstellung eine Neuorientierung. Heute achten viele Hersteller wieder stärker auf die traditionelle handwerkliche Herstellung ihrer Erzeugnisse. Werkzeuge und Verfahren sind teilweise über hundert Jahre alt und werden wie ein Schatz gehütet. Doch nicht nur die Rückbesinnung auf Tradition, sondern auch moderner Lifestyle hält Einzug in die Entwicklung neuer Formen. Filigrane Handdekoration und Malerei hauchen dem Glas Leben ein. Die Palette der Farben und Maltechniken lässt keine Wünsche offen - ob schrillbunt oder nostalgisch - jeder wird seinen persönlichen Favoriten finden.

In beiden Orten trifft man auch heute noch auf viele Glasbläserwerkstätten, Glasgeschäfte und Glashütten. Bis heute bestimmt das traditionsreiche Handwerk der Glasbläser das Leben in den Orten. Durch die mit Schiefer beschlagenen Häuser sind besonders interessante Ortsansichten zu bewundern. Diese Wandverkleidung der Häuser prägt das gesamte Stadtbild und verleiht Lauscha und Ernstthal, wie auch der ganzen Region, einen ganz besonderen Charakter.

Gästen bietet sich eine Vielzahl von Gelegenheiten, Glasbläsern in ihren Werkstätten bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter zu sehen. Die Palette reicht von Hüttenglas, lampengeblasenem Glas, Christbaumschmuck über Tier- und Puppenaugen aus Glas, künstlichen Menschenaugen aus Glas, bis hin zu modern gefertigten Flaschen und Flakons, sowie Glasfaserdämmstoffen. Die Werkstätten, Glasgeschäfte und Besucherglashütten sind ganzjährig geöffnet und in einigen von ihnen können die Besucher das Kugelblasen selbst ausprobieren, oder unter Anleitung einer Perlendesignerin eine eigene Perle wickeln.

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Lauscha ist das Museum für Glaskunst. Hier werden über 400 Jahre Geschichte des Lauschaer und Thüringer Glases lebendig gehalten. Die Besucher treten eine Zeitreise vom mittelalterlichen Waldglas über Gläser der Renaissance, barocke Gläser bis hin zur modernen Glaskunst an. Eine originalgetreu nachgestaltete alte Christbaumschmuckwerkstatt lässt den Museumsbesucher das frühere Leben der Glasbläser nachempfinden. Auch wegen wechselnder Sonderausstellungen ist das Museum einen Besuch wert.

Im touristischen Angebot findet sich des Weiteren die Studioglashütte im Glaszentrum Lauscha. Ende 2003 eröffnet, bietet die Studioglashütte ihren Gästen die Möglichkeit, individuelle Schauvorführungen direkt am Ofen zu erleben. Zwei große Geschäfte und ein Café-Restaurant mit Glasbläservorführungen runden das Angebot ab. Busparkplätze befinden sich direkt am Haus.

Das Weihnachtsland Lauscha ist ein Christbaumschmuckgeschäft mit circa 500 m² Verkaufsfläche, welches über die Geschichte des Lauschaer Christbaumschmucks informiert. Gestaltet wurde das ganze Geschäft liebevoll als „Altdeutscher Weihnachtsmarkt“.

Ebenfalls ein Geheimtipp ist der Werksverkauf der Firma Krebs Glas Lauscha in Ernstthal – direkt neben dem Bahnhof gelegen. Die gesamte Produktionspalette dieser Firma ist dort erhältlich. Hier kann man auch nach Voranmeldung einen Kurs in Weihnachtsbaumdekoration belegen.

Ein weiteres Muss für jeden Besucher von Lauscha ist die Farbglashütte. Dort kann man den Glasmachern bei ihrer interessanten Arbeit am Schmelzofen zusehen. Eine Dia-Ton-Schau erzählt die Geschichte der Lauschaer Glasmacherkunst. Ergänzt wird das Angebot durch einen Erlebnisrundgang, Glasbläserei, drei Ladengeschäfte, sowie das Restaurant Bürgerstuben.

Seit 1992 wird jedes Jahr die Glasprinzessin gekürt. Sie vertritt als Symbolfigur das einheimische Kunstglasbläserhandwerk und unsere Glasbläserstadt zu offiziellen Anlässen im Ort und in ganz Deutschland. Die Wahl erfolgt seit 2008 zum traditionellen Lauschaer Kugelmarkt, der an den beiden ersten Adventwochenenden stattfindet.

Freizeit und Erholung

Weite Wälder in der Umgebung laden zu Wandertouren und zur Entspannung in frischer und gesunder Luft ein. Wanderfreunde kommen in der Nähe von Lauscha voll auf ihre Kosten. Der Rennsteig führt direkt durch den Ortsteil Ernstthal und gut markierte Wanderwege durch den schönen Fichten- und Mischwald bieten Wandervergnügen pur. Als Standquartier sind unsere Orte durch die günstige Lage ideal für einen Wanderurlaub. Durch die günstige Lage der Orte und die Anbindung an die Süd-Thüringen-Bahn sind Lauscha und Ernstthal ein ideales Standquartier für Urlauber. Übernachtungsmöglichkeiten werden in Hotels, Gasthöfen, Privatpersonen, Ferienwohnungen, Ferienhäusern und in einem Gästehaus geboten.

Aber Lauscha ist mehr als Glas und Landschaft. Für den Freizeitspaß ist hier ebenfalls bestens gesorgt. Das Lauschaer Erlebnisfreibad im Steinachgrund erwartet Badegäste zu Spiel, Spaß und Entspannung. Eine beliebte Freizeitmöglichkeit in Ernstthal am Rennsteig ist die Sommerrodelbahn am Pappenheimer Berg. Mit einer Länge von 1300 Metern zählt sie mit zu den längsten Anlagen im Thüringer Wald und lädt mit 110 Metern Höhenunterschied zum sommerlichen Rodelspaß ein. In rasanter Talfahrt durch Kurven und Brücken können Sie auf Rollenschlitten zu Tal flitzen und sich an der herrlichen Landschaft erfreuen. Schon wenn der Schlepplift den Rollenschlitten bergauf zieht, bietet sich ein schöner Ausblick auf die Strecke und Ernstthal. Im Winter verwandelt sich die ganze Anlage in einen modernen Skilift mit Flutlichtanlage. Pisten unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit setzen dem alpinen Skispaß keinerlei Grenzen. Für Skilangläufer werden mit moderner Technik gespurte Skiwanderwege im weißen Winterwald bereitgestellt. Für romantische Stunden können nach Vereinbarung Pferdeschlittenfahrten in den winterlichen Wald von Ernstthal unternommen werden. An der Marktiegelschanze im Henriettenthal in Lauscha dürfen ganz Mutige ihr Skisprungtalent unter Anleitung testen - Skipringen für Jedermann - auf Schnee oder in den Sommermonaten auf Kunststoffmatten.

Lauscha ist als Wintersportort in Thüringen sehr bekannt. Die Wintersporttradition lässt sich bis 1908 in Lauscha zurückverfolgen. Mit Ernstthal zusammen war Lauscha bereits 1931 Austragungsort von Deutschen Meisterschaften. Verschiedene Meisterschaften und internationale Wettkämpfe haben auf der Sprungschanzenanlage Marktiegel bereits stattgefunden. Insgesamt umfasst diese Anlage 5 Sprungschanzen, die regelmäßig für Wettkämpfe in allen Altersklassen genutzt werden. Eine rege Nachwuchsarbeit wird durch den WSV 08 Lauscha geleistet und jedes Jahr kommen neue Veranstaltungen hinzu.

Lauscha verfügt seit dem 15. Dezember 2002 wieder über einen regulären Bahnanschluss. Die Süd Thüringen Bahn verkehrt mit modernen Shuttlezügen auf der Strecke zwischen Sonneberg über Lauscha nach Neuhaus am Rennweg. Diese Bahnstrecke gehört zu den schönsten und interessantesten Bahnstrecken in Deutschland und wurde grundlegend saniert. Erbaut wurde diese Eisenbahnlinie 1885/86 bis Lauscha. 1912/13 folgte dann die Fortführung der Strecke bis Neuhaus am Rennweg. Viadukte, ein Tunnel und die architektonische Meisterleistung der Bauherren der damaligen Zeit lassen Eisenbahnerherzen höher schlagen.

Egal zu welcher Jahreszeit – lassen Sie sich von der Landschaft inspirieren und von der bunten Glaswelt verzaubern. Auch viele Sehenswürdigkeiten rechts und links vom Rennsteig lassen sich von Lauscha aus gut besichtigen.

+++ WEBCAM-LAUSCHA.de + PRÄSENTIERT VOM GOLLO-MUSIK e.V. LAUSCHA + BLICK VOM TURM DER LAUSCHAER KIRCHE AUF DEN HÜTTENPLATZ +++

IMPRESSUM

Blumengalerie Triebel Lauscha
Lauschaer Glaswelt Willy Knoth
Haarstudio Tina Leib
WIR DANKEN DER "SÜDTHÜRINGER WANDERGRUPPE",
Buergerstuben
Glasdiele Lauscha
Kugelmarkt Lauscha
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Tischlerei Leipold Büttner
 
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